Manchmal braucht es zum Kaffee einfach etwas Fruchtiges. Für mich ist ein lockerer Zitronenkuchen mit feiner Zitrusnote der Himmel auf Erden. Schon beim ersten Bissen bin ich in Gedanken bei lauen italienischen Sommerabenden am Meer, und genau dieses Gefühl möchte ich mit dir teilen.
Wie gelingt ein einfacher Zitronenkuchen?
Mit meiner Zitronenkuchen Backmischung hast du schon die halbe Miete. Dazu brauchst du nur noch:
- 175 ml geschmacksneutrales Öl
- 375 ml Soda oder prickelndes Mineralwasser
- 60 ml Zitronensaft
- 30 ml Apfelessig
Alles kurz verrühren, und nach nur 5 Minuten steht dein Kuchen im Ofen.

Meine Tipps für den perfekten veganen Zitronenkuchen
- Nur kurz verrühren: Nimm einen Schneebesen und rühre alle Zutaten von Hand, bis sie sich gut vermischt haben. Den Mixer lässt du am besten im Schrank, denn durch das Mixen verliert der Teig seine fluffige Konsistenz.
- Stäbchenprobe machen: Jeder Ofen hat seinen eigenen Charakter, das kenne ich nur zu gut. Stich deshalb gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen in die Mitte. Bleibt kein Teig mehr hängen, darf dein Kuchen raus.
- Zu dunkel? Wird dein Kuchen schon nach der Hälfte der Backzeit recht dunkel, leg einfach ein Stück Alufolie locker darüber. So behält er seine schöne goldene Farbe.
- Geduld beim Auskühlen: Ich weiß, es fällt schwer, aber warm ist der Kuchen noch empfindlich und bricht leicht. Lass ihn ganz auskühlen, bevor du ihn aus der Form holst und anschneidest.
- Glasur zum Schluss: Für meine Zitronenglasur verrühre ich Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einer zähflüssigen Masse. Gib sie erst auf den ausgekühlten Kuchen, sonst zieht sie ein, statt schön glänzend obenauf zu bleiben.
- Das gewisse Etwas: Ich verziere meinen Zitronenkuchen am liebsten mit getrockneten Blüten. Das verleiht dem Kuchen einen einladenden Look und wird zum Blickfang auf jedem Tisch. Wenn du keine zur Hand hast, sehen auch Zitronenzesten oder frische Früchte wunderschön aus.
- Das Beste kommt zum Schluss: einfach zurücklehnen und genießen.
So kannst du ihn abwandeln
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Muffins: Fülle je ca. 2 Esslöffel Teig in die Mulden deiner Muffinform. Nach etwa 20 Minuten sind sie meist fertig. Mach aber sicherheitshalber auch hier die Stäbchenprobe.
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Zitronen-Marmor: Du liebst Marmorkuchen genauso wie ich? Dann rühre unter die Hälfte des Teigs etwas Backkakao und einen Schuss Mineralwasser. Fülle beide Teige abwechselnd in die Form, und schon hast du einen Zitronen-Marmorkuchen.
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Zitronenkuchen auf dem Blech: Für Geburtstage oder größere Runden backe ich gern am Blech. Hier kannst du den Inhalt von 2 Packungen für ein großes Blech verwenden.
- Für besondere Anlässe: Schneide den Kuchen in der Mitte durch und fülle ihn mit veganer Schlagsahne und klein geschnittenen Erdbeeren, Blaubeeren oder Ananas. Oben drauf passt noch einmal Schlagsahne mit Früchten, eine Zitronenglasur oder ganz schlicht etwas Staubzucker.
Lagerung
Bei der Lagerung kann man leider einiges falsch machen, das habe ich selbst schon erlebt. Mein Tipp: Deck deinen veganen Zitronenkuchen immer gut ab, zum Beispiel mit einer Tortenhaube. So bleibt er schön saftig und trocknet nicht aus.
Jetzt nachbacken
Lust auf ein Stück Sonnenschein? Hol dir meine Zitronenkuchen Backmischung und probier die Tipps gleich aus.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und Genießen!
Deine Verena